rittIch bin der Weg und die Wahrheit und das Leben;
niemand kommt zum Vater außer durch mich. “ (Joh 14, 6)

Liebe Grinzingerinnen und Grinzinger! Liebe Freunde unserer Pfarrgemeinde!

Ich bewundere Ihre Geduld und Ihre Disziplin. Vielen Dank! Sie haben die Bitte unserer österreichischen Bundesregierung und die Anordnung der Leitung unserer Erzdiözese Wien mit großer Gewissenhaftigkeit befolgt. Ich ersuche Sie inständig: Bitte halten Sie noch in den nächsten beiden Wochen tapfer durch. Da wir noch nicht gemeinsam unsere Gottesdienste feiern können, übertragen wir weiterhin am Wochenende 9./10. Mai und 16./17. Mai die 10 Uhr Messe per Livestream. Erst in der zweiten Mai-Hälfte werden wir versuchen, die Gottes-dienste - leider in „begrenzter“ Zahl - zu öffnen, damit mehrere Personen direkt in der Kirche mitfeiern können. Wir teilen Ihnen bald mit, wie es dann weiter-geht. Ich wäre sehr froh, wenn bald alle Beschränkungen aufgehoben werden können.
Dadurch dürfen wir auch die neuen Erstkommunion-Termine noch nicht fest-legen. Von den Firmungen stehen bisher nur zwei neue Termine fest: Samstag, 26.September (10 Uhr: Weihbischof Dr. Scharl) und Sonntag, 27.September (Dompfarrer Faber). Ich hoffe, dass wir das Patrozinium (6.September mit dem Abt von Stift Heiligenkreuz) feiern können. Wir halten Sie am Laufenden; ich werde mich sehr bemühen, dass das neue Pfarrblatt im Juni schon alle Termine enthält. Früher kann es nicht erscheinen.
Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Mut zum Durchhalten! Einen gesegneten Muttertag, verbringen Sie schöne Stunden im Kreise Ihrer Lieben, und bitte: Beten Sie gemeinsam mit Ihrer Familie zu Hause!!! Frohen Gruß

Ihr Pfarrer Hubert Ritt

(c) privat„Seid fröhlich in der Hoffnung,
geduldig in der Bedrängnis und beharrlich im Gebet“ (Röm 12,12)


Herzlichen Gruß Ihnen allen, ob Sie in Grinzing wohnen, oder mit uns verbunden sind!
 
„Ohne die große Tugend der Geduld reift nichts Menschliches“ - das ist eine Lebenser-fahrung des begeisterten Jugendseelsorgers und blitzgescheiten Theologen Romano Guardini (1885-1968). Dass wir derzeit die Tugend der Geduld „trainieren“ müssen, steht fest: Wir wollen aus diesen schwierigen Wochen - so bitter hart sie für die einzelnen Menschen und für die Volkswirtschaft sind - als „reifere Menschen“ hervorgehen.
Wir werden derzeit geprüft, ob unser Durchhaltevermögen stark genug ist, um in jeder schwierigen Situation unseres Lebens mutig und tapfer bestehen zu können. Das Jammern hat keinen Sinn; die Schule des Lebens verlangt von uns Christinnen und Christen, im Vertrauen auf Gott allen Belastungen, die uns aufgetragen sind, gewachsen zu sein. Ich wünsche Ihnen mit den Worten des heiligen Paulus: „Seid fröhlich in der Hoffnung, geduldig in der Bedrängnis und beharrlich im Gebet“ (Röm 12,12). Wenn Sie in unsere Kirche kommen und beten, wünsche ich Ihnen, dass Sie nach einem Dialog mit Gott unverzagt Ihren Alltag meistern können.  
             
Ihr Pfarrer Hubert Ritt

Weitere Beiträge ...

  1. 3. Ostersonntag
  2. abgesagt